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Konflikte In Familienunternehmen. Warum Entstehen Sie?

Konflikte in Familienunternehmen. Warum entstehen sie?

Denn um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung. (Saint-Exupéry)

Die Subsysteme Familie und Unternehmen folgen einer eigenen inneren Logik. Was in dem System Familie völlig logisch und richtig sein kann, kann in dem anderen System logisch falsch sein.

Während die „normale Familie“ danach strebt, Berufliches und Privates räumlich, zeitlich und organisatorisch zu trennen: „Jetzt ist aber Feierabend“ gelingt dies der Unternehmerfamilie nicht.

Vereint ein Familienmitglied in sich alle Rollen, ist im Rahmen der Kommunikation häufig nicht erkennbar, in welcher Rolle das Familienmitglied gerade handelt oder in welchem Kontext das Gespräch geführt wird.

Aus Sicht des Unternehmers kann zum Beispiel der Abkömmling als Nachfolger ungeeignet sein, und so ist die Entscheidung ihn nicht als Geschäftsführer zu benennen logisch.

Das System Familie wird allerdings von einer anderen Logik gesteuert: Maßstäbe wie Gleichheit, Gerechtigkeit, Loyalität, Stabilität und Liebe. Der Abkömmling kann deshalb im System Familie diese Entscheidung als Abwertung oder Verletzung empfinden. Sie ist im Familiensystem unlogisch und falsch.

Es entsteht eine Paradoxie aus Sicht des Vaters: „Wie ich mich auch entscheide, es ist in jedem Fall falsch!!“

Ein Wechsel der Blickrichtung kann dir helfen die richtige Entscheidung zu treffen. Im Rahmen der mediativen Begleitung kann ich dir gerne helfen.

Im ersten Blog hatte ich erläutert, wer alles am Nachfolgeprozess beteiligt ist.

Im zweiten Schritt klären wir die Rolle des Rechts:

  • Gesetze,
  • Das Regelwerk des Gesamtsystem und
  • Fairness und Gerechtigkeit.

Auf Fairness und Gerechtigkeit will ich im nächsten Blog eingehen.

Konflikte sind da, um gelöst zu werden,

 

Herzlichst Egbert Schuwardt
Mediator und Berater

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