AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für online Mediation

Egbert Schuwardt, Oberbergische Straße 52a, 42285 Wuppertal

1. Geltungsbereich

1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Mediators nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer“ genannt.

1.2 Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht in Textform Widerspruch erhebt. Der Teilnehmer muss den Widerspruch innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Mediator absenden.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Der Mediator bietet online Coaching und online Mediation an. Diese können von maximal sechs Teilnehmern besucht werden. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Mediator unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.

2.2 Grundlegender Gegenstand des Vertrages/Aufgabenbezeichnung:

Einzelcoaching oder Mediatation

Insbesondere wird vereinbart:

1. Wegen des besonderen Vertrauensverhältnisses erfolgt die Einladung des Online-Links ausschließlich durch den Mediator bis spätestens eine Stunde vor Beginn des Termins.

2. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Terminbuchungstool des Mediators

3. Eine Absage eines gebuchten Termins muss bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Der Mediator ist ansonsten berechtigt eine halb Stunde in Höhe von 
90,00 € abzurechnen.

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1 Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per elektronische Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung.

3.2 Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungs- oder Ablehnungsschreiben.

3.3 Die Teilnahmeerklärung ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Mediator gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 90,00 € EUR für gegenstandslos erklärt werden.

3.4 Bei einer Gruppenmediation, schließt der Mediator mit der für die Teilnehmer verantwortlichen Person einen Teilnahmevertrag über und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich.

4. Vertragsdauer und Vergütung

4.1 Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt.

4.2 Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für das jeweilige Coaching / Mediation richtet sich nach den aktuellen Preisen des Mediators zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

Der Teilnehmer kann per

Überweisung

Rechnung

Einzug vom Konto

seiner Zahlungspflicht nachkommen.

4.3 Sämtliche Zahlungen sind siebenTage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Mediator ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 5 % zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4 Der Mediator / Coach ist berechtigt bei Zahlungsverzug von mehr als sieben Tagen die Fortführung der Mediation / Coaching abzubrechen.

4.5 Barauslagen und besondere Kosten, die dem Mediator auf ausdrücklichen Wunsch des Klienten entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.6 Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich inclusive der gesetzlich gültigen Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19%.

5. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1 Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Mediator und dem Klienten.

5.2 Werden einzelne Leistungen durch einen Klienten nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Mediator vor, dennoch die gesamte Gebühr in Rechnung zu stellen. Dies gilt nicht, wenn der Teilnehmer den Nachweis erbringen kann, dass kein oder lediglich ein geringer Schaden entstanden ist.

Im Krankheitsfalle oder bei dem Vorliegen Höherer Gewalt stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung.

6. Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1 Jeder Klient unterschreibt separat eine Haftungsfreizeichnung bezüglich Personen- und Sachschäden aufgrund der Teilnahme an der Mediation/Coaching.

6.2 Die Klienten verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Mediator / Coach berechtigt die Sitzung abzubrechen.

6.6 Vor dem Präsenztermin muss der Mediator/Coach über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Klient bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.7 Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Mediator/Coach berechtigt, die Sitzung abzubrechen. Der Mediator behält sich vor, die Gebühr anteilig in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Klienten unbenommen.

7. Verschwiegenheitspflicht

7.1 Der Inhalt der Mediationsgespräche ist vertraulich. Die Parteien nehmen zur Kenntnis, dass alle Informationen, die der Mediator erhält, unter seine Verschwiegenheitsverpflichtung fällt. Die Parteien verpflichten sich, den Mediator in einem etwaigen anschließenden Gerichtsverfahren nicht als Zeugen zu benennen. Er wird auch nicht in einem sonstigen Schiedsverfahren (z. B. vor der IHK) zur Verfügung stehen.

7.2 Auch die Parteien untereinander vereinbaren Vertraulichkeit über den Verlauf und den Inhalt des Mediationsverfahrens. Die Parteien verpflichten sich weiter, sämtliche in dem Mediationsverfahren von der anderen Partei erlangten Kenntnisse für den Falll des Scheiterns der Mediation nicht in einer streitigen Auseinandersetzung zu verwenden.
Im Falle des Scheiterns der Mediation, werden sämtliche Schriftstücke, die im Zuge des Verfahrens der anderen Partei übergeben wurden, auf Verlangen der übergebenden Partei an diese zurückzugeben.

7.3 Die Vertraulichkeitsverpflichtungen nach dieser Vereinbarung gelten auch über das Ende des Mediationsverfahren hinaus.

7.4 Der Mediator fertigt zu seiner eigenen Information Protokolle an. Diese werden nach Abschluss des Mediationsverfahrens vollständig vernichtet. Es besteht weder für die Auftraggeber und auch für Dritte Einsichtsrecht. Für Supervisions- und Lehrzwecke ist der Mediator ermächtigt, unter Veränderung aller vertraulichen Daten die Angelegenheit als Fall zu dokumentieren.


8. Haftung

8.1 Der Mediator haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Mediator ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Mediator in demselben Umfang.

8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

9. Sonstige Bestimmungen

keine.
 

Wuppertal, 01.09.2021 

Egbert Schuwardt
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